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Schornsteinfegerhandwerk unterstützt Regenwald-Aufforstung

21.08.2019 23:02 Uhrvon Florian Albus

 



Fast täglich prüft der Schornsteinfeger, ob Heizungsanlagen energieeffizient und emissionsarm arbeiten und die Umwelt möglichst wenig belasten. Jetzt ist auch der Weg zur Arbeit CO2-neutral. Kompensiert werden die Fahrzeugemissionen über ein Schutzwaldprojekt in Panama.

Aufgrund größerer Entfernungen oder Werkzeugmengen sind die meisten Betriebe jedoch auf Betriebsfahrzeuge angewiesen. Diese täglichen Fahrten zum Kunden produzieren CO2 und damit Emissionen, die der Schornsteinfeger mit seiner Arbeit eigentlich vermeiden hilft.

Seit 2012 sind Schornsteinfeger bereits als Unterstützer des CO2OL-Projektes klimafreundlich unterwegs. Jeder Innungs-Schornsteinfeger hat die Möglichkeit, seine CO2-Bilanz durch klimabewusstes Verhalten zu beeinflussen. CO2OL bietet darüber hinaus die Chance, nicht vermeidbare Emissionen mit der Aufforstung eines Regenwaldgebietes auszugleichen. Die Kompensationszahlungen der teilnehmenden Betriebe werden in ein Schutzwaldprojekt in Panama investiert.

Schornsteinfeger retten Regenwald

Die Aufforstung als Mischwald und die anschließende Waldbewirtschaftung erfolgt nach ökologisch-nachhaltigen sowie sozial-ethischen Richtlinien und wird vor Ort durch Experten betreut. Nach ihrer Aufforstung wird diese Regenwaldfläche künftig CO2 binden und dadurch einen Beitrag im globalen Klimaschutz leisten. Gleichzeitig verhindern die neu angepflanzten heimischen Baumarten Bodenerosion, sichern die Artenvielfalt von Tieren wie auch Pflanzen und sorgen für Beschäftigung vor Ort. Damit unterstützt das Schornsteinfegerhandwerk nicht nur den Klimaschutz, sondern die Bewahrung des Ökosystems Regenwald und die faire, verantwortungsvolle Zusammenarbeit mit der lokalen Landbevölkerung.